
Kunst auf Rezept -
Prävention durch Ästhetik
„Kunst ist weit mehr als nur Dekoration – sie ist Nahrung für den Geist und Balsam für die Sinne.“
Was in Großbritannien, Kanada und Skandinavien bereits fester Bestandteil des Gesundheitssystems ist, findet in der Galerie CarpArten eine ganz eigene, ländliche Form. Mit unserem Projekt „Kunst auf Rezept“ schlagen wir eine Brücke zwischen Kunstgenuss und aktiver Gesundheitsvorsorge.
Das Jahresthema 2026: Die 5 Sinne
In diesem Jahr widmen wir uns der ganzheitlichen Wahrnehmung.
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten werden in einer Reihe von Vorträgen, Mitmach-Angeboten und Ausstellungen für unsere Besucher erlebbar gemacht.
Achtsamkeit: Wie beeinflussen Farben unseren Blutdruck?
Sensorik: Was passiert im Gehirn, wenn wir Oberflächen ertasten?
Prävention: Wie kann Kunst Stresshormone (Cortisol) nachweislich senken?
Inklusion & Innovation: Die taktilen Werke von Markus Blazaizak
Ein Herzstück des Projekts ist die Arbeit des gehörlosen Künstlers Markus Blazaizak. Seine taktilen Gemälde sind sowohl aromatisch , wie auch inklusiv.
Taktil: Die Gemälde sind reliefartig gearbeitet und laden zum Berühren ein.
Aromatisch: Jedes Werk ist mit spezifischen ätherischen Ölen versetzt.
Inklusiv: Wo der visuelle Zugang fehlt, öffnet der Geruchssinn eine Tür direkt ins Emotionszentrum des Gehirns. Dies ermöglicht auch blinden und sehbehinderten Menschen einen tiefen, heilsamen Zugang zur Kunst.
Wissenschaftlich fundiert
Wir verlassen uns nicht nur auf unser Gefühl. Die Wirksamkeit unseres Ansatzes wird durch internationale Forschung gestützt:
WHO-Studie (2019): Bestätigt die Steigerung von Lebenszufriedenheit durch künstlerische Erfahrung.
Stressreduktion: Studien belegen, dass Galeriebesuche den Cortisolspiegel senken und das Herz-Kreislauf-System beruhigen.
Aromatherapie: Über 70% der wissenschaftlichen Arbeiten bestätigen die angstlösende Wirkung ätherischer Öle (z.B. Lavendel).
Starke Partner
Dieses Projekt wird zum Teil finanziell von der hkk unterstützt, die den Wert von Kunst in der Präventionsarbeit erkannt hat.
„Ich bin erstaunt und glücklich, wie viele Menschen auch von weiter weg zu uns nach Tarp kommen, um Teil dieses besonderen Projekts zu sein.“ — Astrid Franke, Galeriegründerin
Die Kunstausstellung "Blütenmeer" verbindet Kunst auch mit dem Sinn: RIECHEN




